1990
... und dazwischen mal ein Schicksal
Quelle: Norbert WeberDrama von Irina Kortschunow
Das Stück handelt von Abschied, Ankunft und Fernweh, der "Bahnhof des Lebens" sozusagen als Knotenpunkt für flüchtige Gefühle und falsche Wahrheiten - und dazwischen mal ein Schicksal.
"Dazwischen mal ein Schicksal" von Irina Kortschunow:
Lisa begleitet ihren Walter, der nach Australien fährt, zur Bahn.
Eigentlich wollte Walter seine Lisa heiraten und gleich mitnehmen, aber sie
lehnte ab. Warum?
Walter kann es nicht verstehen und Lisa ? ... Sie hat solche Angst vor
dem Alleinsein. Eine Frau spricht Lisa auf dem Bahnsteig an, sie habe sie als
Vorbestrafte wiedererkannt und wolle nun zur Polizei! Nun versucht Lisa dieser
Frau all' das zu erklären, was sie versäumt hat, ihrem Verlobten, ihrem Walter
anzuvertrauen.
Vielleicht hätte er es verstanden ?!
Die tragische Trennung zweier Liebender in einem Bahnhofsrestaurant wird vom Gepäckträger und von einer Serviererin kommentiert. Das Echo hallt: 'Ankommen, Abfahren. Dazwischen mal ein Schicksal'. Eingeholt wird Verliererin Lisa von ihrer Vergangenheit. Sie schafft es nicht, sich dem geliebten Walter anzuvertrauen.
"Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen" und " ... dazwischen mal ein Schicksal" wurden zusammen auf die Bühne gebracht.
Mitwirkende
| Auf der Bühne ... | |
|---|---|
| Lisa | Katja Koop, Sabine Scheffler |
| Walter | Rolf Wilke, Lutz Gehrke |
| Gepäckträger | Harald Wege |
| Serviererin Fräulein Anni | Steffi Wege, Christine Hatzenbühler |
| Unbekannte Frau | Diana Ulrich, Ulrike Stehr |
| ... hinter der Bühne | |
|---|---|
| Regie | Ursula Hammelmann |
| Souffleuse | Ingrid Witt |
| Maske | Christa Weber |
| Technik | Stefan Meyer |
| Bühnenbau | Thomas Techow, Michael Singelmann |