1999
Fisch zu viert
... ein Moritatsachenbericht über eine höchst beklagenswerte Affäre im Jahre 1838 in 7 Bildern
Geheimrat Heckendorf hinterließ nicht nur 3 Töchter, sonder diesen auch ein beträchtliches Vermögen. Zum Beispiel eine Brauerei, ein Haus in Charlottenburg und ein Sommerhaus in Merklin, bei Neuruppin. Hier spielt unsere Geschichte! Ach ja, der Diener Rudolf fiel auch in ihre Hände - inzwischen reichlich lädiert. Eigentlich könnten die Schwestern sehr zufrieden sein, aber Diener Rudolf will sie verlassen. Er will sich in südlicher Sonne erholen. Dazu benötigt er Geld. - Geld, daß ihm von den Damen ( zu Zeiten eisener Muskeln ) versprochen wurde. Da es sich um Geld per Testament handelt, gestaltet sich die Sache reichlich kompliziert. Wie schon unsere Moritatensängerin singt:
"Nehmen" ist bekanntlich seliger, denn "geben"!
Unser Rudolf fühlt mit Recht sich hier geprellt, krank und ausgelaugt - und ohne Reisegeld. Wie kann die Geschichte denn nur weitergehen ?
Verfolgen Sie gespannt das weitere Geschehen. Wird er bei Neapel rauschen hör'n das Meer, oder hört und sieht der Rudolf gar nichts mehr?
Mitwirkende
| Auf der Bühne ... | |
|---|---|
| Diener Rudolf | Harald Wege |
| Charlotte Heckendorf | Ursula Hammelmann |
| Cäcili Heckendorf | Rosita Diedrich |
| Clementine Heckendorf | Heidi Borchert-Schlichting |
| Die Moritatensängerin | Angelika Krome |
| ... hinter der Bühne | |
|---|---|
| Regie | Ursula Hammelmann, Uschi Dyballa |
| Souffleuse | Annemarie Schmidt |
| Technik | Hermann Rohde, Iris Hammelmann |
| Kostüme | Hannelore Selent, Diana Dabelstein |
| Requisite | Gabriele Spangenberg |
| Maske | Angelika Krome |
| Bühnenbau | Klaus Abel, Katja Koop |
| Musik und Text | Gerd Ludwig, Ursula Hammelmann |